Die Hand von Massiges

Um sich wieder einmal in anderen Gebieten umzuschauen, waren wir – eine acht-köpfige Gruppe – in den Argonnen. Natürlich ist das ein sehr interessantes Gebiet aber was uns am meisten auffiel war: keine Berge, keine steilen Hänge zum Klettern. Besonders beeindruckt hat uns dabei die sogenannte Hand von Massiges.

Denkmal der Franzosen

Die natürliche Höhe, die einer linken Hand ähnlich sieht, liegt an der Kreuzung der Front der Argonnen. Von ihrem Rückzug an, im September 1914, haben sich die Deutschen auf dieser natürlichen Festung verschanzt. Die „Finger“ sind durch tiefe Einschnitte, welche die Kämpfer Schluchten nannten, getrennt. Der ursprüngliche Zustand des beeindruckenden Netzes von Gräben wurde durch einen französischen Verein wiederhergestellt.

mitten im Graben

Mehr Bilder dazu findet man unter der Rubrik Sehenswert – Argonnen

Der HK verändert sich

Mit einem kleinen Stoßtrupp waren wir am Samstag, den 8. August, auf der Kuppe des Hartmannsweilerkopfes.

Alle, die den HK noch zu Zeiten der Arbeit vom AHWK kennen, werden den Berg leider nicht mehr wiedererkennen. Der Wildbewuchs ist mittlerweile so stark, dass in nächster Zeit einige Gräben einfallen werden. Der Tourismus und somit die Geldmacherei haben hier Einzug gehalten. An diesem Berg scheint es nicht mehr um die Erhaltung der Geschichte zu gehen. Es ist schade, dass von deutscher Geldgeberseite die Augen verschlossen werden und ein Stück Geschichte in den nächsten Jahren verschwindet.

Drohnenflug über Hartmannsweilerkopf

Die selbsternannte Copic – Crew hat sich mit einer Idee an uns gewendet. Und zwar wollten sie mit einer Drohne den Hartmannsweilerkopf überfliegen. Mit dem von uns zur Verfügung gestellten Material haben sie dann diese Idee auch in unseren Augen sehr gut umgesetzt. Weitere Projekte dazu sind schon in der Planung.

Hier der Film:

Zum 28. Mal am Hartmannsweilerkopf

Das was unsere Vorgänger jahrelang beiseite geschoben haben, wollen wir nun endlich auch einmal verdienterweise in den Vordergrund stellen. Zum bereits 28. Arbeitseinsatz kamen die Männer der RK Siegen hinzu. Dazu kann man nur sagen: Hut ab und Danke!

Hier ein kleiner Bericht von Peter Eling:

Vom 2.-6. Juni 2015 waren die Kameraden der RK Siegen zu ihrem 28. Arbeitseinsatz am Hartmannsweilerkopf. Zum ersten Mal ohne ihren, im Dezember verstorbenen Ehrenvorsitzenden SF Helmut Dietermann, der 27 Jahre die Einsätze am HWK gesteuert hat. Untergebracht waren wir wie immer In der Skihütte des „Skivereins Cernay“ am Molkenrain. Nach einer Begehung des HWK bekamen wir auch unseren Arbeitsauftrag von Robert Lehnhardt: Reparaturen am und um den Ulanenfriedhof sowie das Erstellen einer Trockenmauer am Brunnen in der Kurve vorm Ulanenfriedhof. Nach Erledigung der Arbeiten, zur Zufriedenheit unserer Französichen Freunde, ging es zurück zur Hütte wo wir noch ein Bild von SF H. D. aufhängen durften.Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es heißt: der 29. Arbeitseinsatz ruft.