Aktuelles 2016

Neues Buch Hartmannsweilerkopf

Das Din A4 große Buch bietet auf 198 Seiten spannende Informationen zum Berg des Todes. Unter dem Titel des Buches: „Hartmannsweilerkopf 1914/18 – Berg des Todes“ ist eine Zuammenfassung des zeitlichen Ablaufes am HK, sowie einige sehr interessante Berichte – Wasser, Minenwerfer, Gasbeschuss, ein originales Tagebuch, Winterbericht des L.I.R Nr.124, Weihnachtskämpfe 15/16, usw., zu finden. Darüber hinaus weit über 130 Bilder, davon viele unbekannte aus meinem Archiv, und dazu viele nützliche Hinweise. Mit Karlheinz Deisenroth (Autor vieler bekannter Bücher) und Robert Lenhardt (Präsident Les Amis du Hartmannswillerkopf) haben sich zwei Experten zum Buch ihre Meinung gebildet und es mit einem Vorwort geadelt.

Das Buch können Sie her auf unsere Shopseite erwerben oder auch auf Amazon und beim Verlag Epubli.

 

Neues Museum

Das neue geplante und schon im Bau befindliche Museum am Hartmannsweilerkopf nimmt langsam aber sicher Formen an. Der wirklich sehr interessante architektonische Baustil verspricht ein Vielfaches. Bleibt aber zu hoffen, dass die Verantwortlichen um Jean Klinkert vom Comite`du Monument National du Hartmannswillerkopf den Rest des Berges nicht vergessen und das zur Zeit befremdliche Aussehen verbessern.

neues-museum-am-hk-13

Flugschüler Endert

Durch einen guten Bekannten – in diesem Fall dem Autor selbst – sind wir auf ein Buch gestoßen, das unser Interesse stark geweckt hat. In diesem sehr interessanten Buch geht es um einen Flugschüler im ersten Weltkrieg. Der Flugschüler Josef van Endert lernte im Elsass das Fliegen, kam aber nie zum Einsatz. Da wir nicht alles verraten möchten, wollen wir Sie auf den Verlag hinweisen, wo man auch das Buch erwerben kann.

Buch Endert...1

Link Heliosverlag: Richthofen braucht Nachfolger von Walter Waiss und Falk Breuer. Natürlich können Sie den Autor Walter Waiss auch per Mail anschreiben: walterwaiss@t-online.de oder Sie können sich auch bei uns melden und wir werden Ihre Anfrage weiterleiten.

 

Vauquois

Mit meinen guten Freunden waren wir zu Besuch in oder besser gesagt unterhalb von Vauquois. Verabredet hatten wir uns mit Pierre Lenhardt – einem sehr kompetenten Führer. An diesem Tag sollten wir die Unterwelt von Vauquois kennen lernen.

Vauqouis unter Tage...159

Nicht nur, dass uns auf diese Art und Weise die unglaubliche Geschichte der Kämpfe um Vauquois zuteil wurde, es wurde uns auch gezeigt, wie Leben und Sterben dort täglicher Bestandteil war. Wir, die Gruppe Vogesenforscher, können allen Interessierten nur anraten, sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Führungen dieser Art werden von Pierre Lenhardt und der Vereinigung Deutsches Erinnerungskomitee Argonnerwald ausgeführt.

Vauqouis unter Tage...013

Vauqouis unter Tage...054

Mehr Bilder finden Sie hier: Einfach unterirdisch…Vauquois unter Tage

 

Arbeitseinsatz 2016

Zum diesjährigen Arbeitseinsatz trafen wir uns in Hartmannswiller am Hotel Meyer. Von dort aus sind wir mit unseren Truppentransporter – einem schweizer Pinzgauer – an die Kurve 5 gefahren und haben dort dann die Kantine des Landwehr-Infanterieregiments Nr.124 bearbeitet. Mit unseren französischen Freunden Benjamin und Robert hatten wir sehr viel Spaß, Motivation und ein tolles Ergebnis erreicht. Ein Dank an alle Helfer.

Vorher
Vorher
Danach
Danach

 

Zu Besuch…

im Camp Moreau.

Die Ausrichtung des Tales von Ost nach West bildet Nord- und Südhänge aus, die parallel zur Front des Ersten Weltkriegs verlaufen und ermöglicht, wie auf zahlreichen anderen Abhängen im Argonne, die Einrichtung mehrerer Lager für Nachschub und zur Erholung. Da die Sektoren ab September 1914 beiderseits der Straße Binarville – Vienne-le-Château aufgeteilt wurden, wurde das Lager westlich der Straße errichtet, weshalb in den deutschen Plänen auch der folgende Name verzeichnet war: Lager Moreau-West (camp de la vallée Moreau-ouest). Es liegt 3km von den Schützengräben entfernt und entwickelt sich während des gesamten Konflikts zu einem Erholungslager, da das Tal günstig gelegen und vor den Geschossen der französischen Artillerie geschützt ist. Seit 1996 legt das französisch-deutsche Komitee alles daran, die Standorte aus dem Ersten Weltkrieg in der Argonne zu restaurieren und für die Nachwelt zu erhalten. Das Lager im Moreau-Tal stellt dabei eine bemerkenswerte Leistung der ehrenamtlichen Helfer des französisch-deutschen Komitees dar. Es wurde detailgetreu nachgebaut, und zeigt den Besuchern anhand zahlreicher Bauten (Entlausstation, Baracken, Kino, unterirdische Gänge, Wäscherei, Latrinen, Schienen, Kantine,…) in „Lebensgröße“ den Alltag der Soldaten im Argonne-Gebiet.

Quelle: lamarne14-18.com

Camp Moreau
Camp Moreau
Camp Moreau
Camp Moreau

Mehr Bilder finden Sie unter: Sehenswert – Argonnen > hier Klicken…

 

Unter Rehfelsen

Der Unter Rehfelsen, der schon vor Kriegsbeginn diesen Namen trug, liegt am Südhang des Hartmannsweilerkopfs in einer Höhe von ca. 740 Metern. Seine Ausmaße kann man als großes Felsmassiv bezeichnen. Oben, von der Kuppe aus, hat man einen prächtigen Ausblick auf die oberelsässische Ebene, auf den Hirzstein und den Namenslosen Hang sowie auf den Sandgrubenkopf und den gesamt Südhang des Hartmannsweilerkopfes. Schon vor den Kampfhandlungen auf dem Hartmannsweilerkopf im Jahre 1915, war der Unter Rehfelsen Anlaufpunkt der deutschen Patrouillen. Dabei haben sich besonders die Ulanen Regimenter Nr. 11 und Nr. 15 hervorgetan, die Erkundungen gingen dabei bis zum Molkenrain und großen Belchen. Dieser hervorragende Aus- und Einblick war auch der Grund, warum im Laufe des ersten Weltkrieges dieses Felsmassiv zu einer starken, autarken Festung ausgebaut wurde. Mit der Zeit entstand eine vollständige Aushöhlung der Kuppe mit einer Vielzahl von Stollen und  Felsenkammern. Mit MG-Stellungen in mehreren Stockwerken und einer Feldkanone.

mehr dazu finden hier: Unter Rehfelsen

am Unter Rehfelsen
am Unter Rehfelsen
im Unter Rehfelsen
im Unter Rehfelsen
zu den Kriegszeiten am Unter Rehfelsen
zu den Kriegszeiten am Unter Rehfelsen

 

Antonstollen

Der Zahn der Zeit nagt weiter. Als wir im Dezember 2015 am Hartmannsweilerkopf unterwegs waren, fiel uns auf, dass die Reste vom Antonstollen (siehe Buch Expedition Hartmannsweilerkopf 2.0 Seite 10) sich sehr stark geneigt haben. Der Antonstollen liegt am Sandgrubenkopf. Der Eingang dieses Stollen ist einer von Dreien, aber der einzige der noch vorhanden ist.

Karte Sandgrubenkopf
Karte Sandgrubenkopf

Bei diesen ersten beiden Bildern sieht man recht deutlich, wie der Baumstamm mittlerweile das Bauwerk vor dem Umkippen bewahrt.

im Jahre 2011, noch mit Abstand zum Baum...
im Jahre 2011, noch mit Abstand zum Baum…
im Jahre 2015, deutlich zu sehen wie sich das Bauwerk an dem Baum lehnt...
im Jahre 2015, deutlich zu sehen wie sich das Bauwerk an den Baum lehnt…

Die nun jetzt folgenden Bilder zeigen die Neigung innerhalb der letzten 4 Jahre.

mit noch deutlichen Abstand...
mit noch deutlichem Abstand…
nur noch eine Frage der Zeit...
nur noch eine Frage der Zeit…

Lager am Hirtzstein

Bei bestem Wetter sind ein Teil der Vogesenforscher durch die ehemaligen Lager – Möllendorf, Albrecht, Reserve und Ulanendorf – sowie am Sandgrubenkopf unterwegs gewesen. Viel ist von diesen Lagern nicht mehr übrig aber die Spuren der damaligen Zeit sind noch vorhanden.