Aktuelles 2017

Kleiner Donon

Mit dem Team Vogesenforscher waren wir in den Vogesen unterwegs. Als Ziel hatten wir uns den kleinen Donon vorgenommen. Mit unserem Freund und Wanderführer Richard Queille ging es an diesem wunderschönen Tag auf den Berg. Dort fanden schon sehr früh Kämpfe statt. Schon im August 1914 war auch schon das größte Scharmützel vorbei. Es fanden nur noch kleinere Treffen der der feindlichen Soldaten statt und somit wurde es dort eine ruhige Front. Die auf der Kuppe befindlichen Kreuze der toten Soldaten, wurden 1916 durch die Gravuren in den Sandstein ersetzt.

Beim Anklicken auf das Bild, kommen Sie zur Galerie.

 

Am Herrenfluh

Die französische Heeresführung hatte sofort die außerordentliche Lage einer Beobachtungsstelle am Herrenfluh erkannt, denn dieser lag dem Hartmannsweilerkopf gegenüber. Ein 853 Meter hoher Felsen, auf dem die Ruine Herrenfluh steht und Heute auch noch vorhanden ist. Allerdings nur kleine Mauerreste. Zuerst bauten die Franzosen hier einen primitiven Unterstand, der im Laufe des Jahres 1915 durch in den Felsen vorgetriebene Stollen ersetzt wurden. Drei Scharten für Lichtsignale in westlicher Richtung wurden angelegt. Die Stollen sind noch vorhanden und können mit einiger Vorsicht noch begangen werden.

 

Am Violenkopf…

Am 8. August 1914 überquerte eine französische Division den Pass von Sainte-Marie-aux-Mines in Richtung Sélestat. Sie wurde von den Deutschen zurückgedrängt, die wiederum auf dem Pass Fuß fassten und ihn bis zum Ende des Krieges hielten. Die um den Pass liegenden Gipfel wurden regelmäßig in den Jahren 1915 und 1916 umkämpft.

Der Minenkrieg wütete auf dem Bernhardstein,dem Tête du Violu und auf dem Cote 607. Die Pioniereinheiten der beiden Armeen errichteten ohne Unterlass Gänge, zur Lagerung der Sprengstoffe, mit denen die gegnerischen Schützengräben gesprengt werden sollten.

Vom Sommer 1916 bis Juni 1918, als eine amerikanische Division das Gebiet bis zum Eintreten des Waffenstillstandes besetzt, bleibt der Abschnitt des Violu relativ ruhig.

Auch heutzutage sind noch viele Betonbauten zu sehen, insbesondere Kasematten aus schwerem Mörtel, Posten der visuellen Kommunikation und Bunker jeglicher Art. Letztere wurde durch die deutschen Landsturmeinheiten errichtet, die über ein breites Kommunikationsnetz verfügten (Schmalspureisenbahnen, Bergbahnstationen), die dazu dienten, das Baumaterial und die Munition zu transportieren.

Das Hessenwerk am Sudelkopf…

Unser neuster Beitrag, betrifft diesmal den Sudelkopf. Und zwar das für viele bekannte Hessenwerk. Oder genauer gesagt der Stützpunkt 6.

Besuch am Hartmannsweilerkopf…

Nach einiger Zeit, haben wir uns entschlossen wieder einmal die Kuppe am Hartmannsweilerkopf zu besuchen. Leider kann man sehen das sich der Zustand dort oben immer mehr verschlechtert – und das wird bewusst so gemacht!!!

Trotzdem hatten wir einen schönen Tag am Berg. Ganz besonders stolz hat mich gemacht, das meine fünfjährige Enkelin mit dabei war. Ins besonders hat es uns überrascht das Sie großes Interesse an vielen Begebenheiten zeigte. Wo ein Bunker war, war auch die Kleine darin.

 

der Kalkofen…

Die Anlage Four à Chaux wurde zwischen 1930 und 1935 von ungefähr 800 Arbeitern, hauptsächlich Fremden, erbaut. Der Rohbau wurde von der Firma Entreprise Générale d’Orléans ausgeführt, während die Spezialteile wie die Türme oder das Belüftungssystem von spezialisierten Firmen übernommen wurden. Der Name Four à chaux bezieht sich auf einen ehemaligen Kalkofen, der in der Nähe bis 1939 in Funktion war, kommt und der dann dem gesamten Gebiet ringsum seinen Namen gab. Dieser Name wurde dann später auch die gängige, zivile Bezeichnung, in Kriegszeiten war der Code-Name A4 gewesen. Der Four à chaux gehört zu den 108 Forts der Maginot Linie, die sich entlang der Grenze auf 750 km erstrecken. Die Anlage gehört zu dem Gebiet…

Unsere Bilder finden Sie hier: der Kalkofen…

Arbeitseinsatz 2017

Auch im Jahr 2017 haben wir uns vom Team Expedition Hartmannsweilerkopf und den Vogesenforschern eingebracht, um den Erhalt des Hartmannsweilerkopfes voranzubringen. Zusammen mit unseren französischen Freunden des Les Amis du Hartmannswillerkopf haben wir am Samstag den 25. März die Schlummerklippe wieder aufbereitet. Im Verlauf der harten Arbeit, bekamen wir auch von Michael Pipp ein wunderbares Mittagessen serviert. Dafür ein recht herzliches Dankeschön.

 

Jahreshauptversammlung AHWK 2017

Auch im Jahr 2017 besuchten wir die Jahreshauptversammlung unserer französischen Freunde vom Les Amis du Hartmannswillerkopf. Und auch im diesen Jahr war es wieder eine sehr interessante und informative Veranstaltung. Viele Beiträge über die Arbeiten am Berg wurden erwähnt, sowie auch die Schwierigkeiten die dem Verein gestellt werden. Wir würden uns von deutscher Seite aus wünschen dem Verein mit Mitgliedsbeitritte ( Anmeldungen hier möglich: Anmeldung oder bei Robert Lenhardt) aus Deutschland zu unterstützen.

Lager Saalburg in den Argonnen

Im Jahre 2015 waren wir mit einer Gruppe in den Argonnen. Im Zuge dessen haben wir auch das Lager Saalburg aufgesucht. Die eindrucksvollen Bilder befinden sich in der Kategorie Sehenswert/Argonnen.

Bitte auf das Bild klicken und Sie kommen zur Galerie. Einen Link zu Thema Argonnen möchten wir Ihnen nicht vorenthalte: Argonnen1914/18

Lager Holzwasen am Sudelkopf

Das Lager Holzwasen am Sudelkopf, war ein sehr großes Lager. Das kann man sogar Heute noch erkennen.

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